23.06.2026 - Gemeinsam für Familie Hauser: Große Anteilnahme beim Benefiz-Public-Viewing in Münchweiler
Am vergangenen Samstag, den 20. Juni 2026, stand das Feuerwehrhaus in Münchweiler ganz im Zeichen der Solidarität. Unter dem Motto „Gemeinsam helfen“ lud die Freiwillige Feuerwehr Münchweiler zu
einem Benefiz-Public-Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste ein. Ziel der Veranstaltung war es, die Familie Hauser zu unterstützen, die nach einem tragischen Hausbrand vor dem
Nichts steht.
Die Resonanz war überwältigend: Zwischen 50 und 100 Gäste aus der gesamten Verbandsgemeinde folgten dem Aufruf und verwandelten das Feuerwehrhaus in einen Ort der Gemeinschaft. Auch sportlich bot
der Abend alles, was das Herz begehrt: Das spannende Duell zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste gipfelte in einem mitreißenden Last-Minute-Sieg der deutschen Elf, der für eine ausgelassene
und freudige Stimmung unter den Zuschauern sorgte.
Dank des unermüdlichen Einsatzes der vielen Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Münchweiler verlief die Veranstaltung absolut reibungslos. Doch der eigentliche Erfolg des Abends lässt sich auch
in Zahlen ausdrücken: Durch die großzügige Unterstützung der Gäste und Partner konnte ein beeindruckender Gewinn von 1.897 Euro erzielt werden. Die gesamte Summe wird in den kommenden Tagen
direkt an Familie Hauser übergeben, um einen Beitrag zur Bewältigung der schwierigen Situation zu leisten.
Ein solch herausragendes Ergebnis ist nur durch ein starkes Netzwerk möglich. Ein besonderer Dank gilt daher allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Wir bedanken uns herzlich bei
VG-Bürgermeister Rudolf Jakob, der Achim & Ulrich Dautermann GbR, der Metzgerei Lauer sowie dem Feuerwehrförderverein Sippersfeld e.V. für die vielfältige Unterstützung, sei es durch
finanzielle Zuwendungen oder die Bereitstellung von Sachspenden und technischem Equipment.
Dieser Abend hat gezeigt, wie eng der Zusammenhalt in Münchweiler und der gesamten Verbandsgemeinde ist, wenn es darauf ankommt. Vielen Dank an alle, die mit ihrem Erscheinen und ihrer Spende ein
starkes Zeichen der Solidarität gesetzt haben!
18.05.2026 - Erste Verleihung der Floriansnadel für Karin Kirch-Bayer
Eine besondere Ehre für den Rückhalt im Hintergrund: Im Rahmen der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Donnersbergkreis am 13. April 2026 in Lohnsfeld wurde Karin Kirch-Bayer mit der Floriansnadel des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Es ist das erste Mal, dass diese Ehrung an eine Unterstützerin der Feuerwehr Münchweiler verliehen wurde.
Die Floriansnadel ist eine zivile Auszeichnung, die im Jahr 2015 gemeinsam vom Innenministerium und dem Landesfeuerwehrverband gestiftet wurde. Sie wird bewusst nicht für den aktiven Dienst vergeben. Vielmehr würdigt sie den unverzichtbaren Rückhalt durch Lebenspartner und Familienangehörige, ohne den das zeitintensive ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr oft nicht möglich wäre.
Bei Karin Kirch-Bayer ist dieses Engagement tief in der Familie verwurzelt: Ihr Ehemann Gunter ist bereits seit 45 Jahren aktives Mitglied der Feuerwehr, und auch die beiden gemeinsamen Kinder, Moritz und Helen, bringen sich aktiv ein und übernehmen Verantwortung in der Führung unserer Jugendfeuerwehr. Neben dieser jahrzehntelangen Unterstützung im familiären Umfeld engagiert sich Karin Kirch-Bayer zudem seit mehreren Jahren aktiv im Feuerwehrförderverein, um die Arbeit der Wehr verlässlich zu begleiten.
Die Feuerwehr Münchweiler gratuliert Karin Kirch-Bayer herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und freut sich, dass dieser wertvolle Dienst im Hintergrund eine so würdige Anerkennung gefunden hat.
01.04.2026 - Tierrettung im Fokus: Spannende Ausbildung auf dem Hofgut Neumühle
Was ist zu tun, wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen wird, bei dem Tiere involviert sind?
Um auf dieses Szenario bestmöglich vorbereitet zu sein, absolvierten wir gestern gemeinsam mit der Feuerwehr Imsbach eine ebenso lehrreiche wie praxisnahe Ausbildung auf der Lehr- und Versuchsanstalt Neumühle.
Einblick in modernste Landwirtschaft
Zu Beginn der Ausbildung führte uns Daniel Karch gemeinsam mit zwei Auszubildenden durch die hochmoderne Lehrwerkstätte für Milchviehhaltung. Der beeindruckende Stall beherbergt rund 150 Kühe und dient nicht nur der Milchproduktion und Kälberzucht, sondern ist als Versuchsbetrieb und Ausbildungsstätte landesweit wegweisend. Für uns Brandschützer war es besonders wichtig zu sehen, wie ein moderner Stallbetrieb technisch aufgebaut ist – wertvolles Wissen, da wir im Ernstfall als ersteintreffende Wehr vor Ort wären.
Theorie & Praxis der Tierrettung
Nach der Besichtigung rückte das eigentliche Kernthema in den Fokus. Im theoretischen Teil lernten die Teilnehmer die Grundlagen der Eigensicherung und das instinktive Verhalten von Rindern in Stresssituationen kennen. Der anschließende Praxisteil gliederte sich in drei Schwerpunkte:
Wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall
Die Ausbildung war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Neben dem hohen Spaßfaktor standen vor allem die wertvollen Erkenntnisse im Vordergrund. Das Verständnis für die Tiere und die Handgriffe bei der technischen Rettung geben uns die nötige Sicherheit, um im Einsatzfall ruhig und besonnen zu agieren.
Ein herzliches Dankeschön geht an Daniel Karch und sein Team von der Neumühle für die hervorragende Organisation und die Möglichkeit, diese wichtige Ausbildung bei euch durchführen zu dürfen!
21.03.2026 - Großübung des Brand- und Katastrophenschutz Donnersbergkreis
Am Samstag, den 21.03.2026 fand in Börrstadt auf der Strecke der Zellertalbahn eine groß angelegte Übung des Brand- und Katastrophenschutzes statt. Um 09:21 Uhr erging die Übungsalarmierung zu einem Stichwort der Alarmstufe 3 „PKW von Zug erfasst“ mit der Zusatzinformation, dass sich 50 Betroffene im Zug befinden sollten, womit bereits initial von einem Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgegangen werden musste. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Winnweiler sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Kirchheimbolanden zur Übungsstelle aus. Außerdem wurden auch die nach der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) vorgesehenen Rettungsmittel, Schnelleinsatzgruppen (SEG) zur Versorgung und Betreuung von Patienten sowie Führungskräfte des Rettungsdienstes und der Brand- und Katastrophenschutzinspektor (BKI) des Donnersbergkreises alarmiert.
Die Sperrung der Bahnstrecke wurde den Einsatzkräften noch auf der Anfahrt bestätigt, sodass ein unmittelbares Vorgehen zum Unfallort möglich war. Vor Ort fanden die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Börrstadt einen Personenbeförderungszug mit zwei Waggons vor, welcher mit einem Kleinwagen kollidiert war. Am PKW war kurz darauf eine Rauchentwicklung zu erkennen, welche sich zu einem Entstehungsbrand entwickelte. Da das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt noch mit insgesamt drei Personen besetzt war, entschied sich der zwischenzeitlich eingetroffene Einsatzleiter der Feuerwehr Winnweiler für eine Sofortrettung der Insassen und die anschließende Brandbekämpfung. Nach einer weiteren Lageerkundung und der ersten Sichtung des ersteintreffenden Notfallsanitäters wurde die Alarmstufe auf 4 erhöht, da schätzungsweise 30 Patienten mit teils schweren oder sogar lebensbedrohlichen Verletzungen aus dem Zug gerettet, zum Patientenablageplatz gebracht und versorgt werden mussten. Eine besondere Schwierigkeit stellte dabei das Gelände dar, da die Bahnstrecke auf beiden Seiten von einem Hang begrenzt ist, den es zu überwinden galt. Mit der Alarmstufenerhöhung ging folglich die Nachalarmierung zahlreicher Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Donnersbergkreis einher.
Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle in insgesamt vier Abschnitte gegliedert, um eine strukturierte Abarbeitung des Szenarios zu erreichen. Der Einsatzabschnitt (EA) 1 war die „Technische Rettung Zug“, der EA 2 beschäftigte sich mit der „Logistik Gleis“ und der EA 3 beinhaltete die „Logistik Straße“. Der vierte Abschnitt war der „EA Gesundheit“, welchem alle medizinischen Einsatzkräfte zugeordnet waren. Zügig wurde oberhalb der Einsatzstelle ein Patientenablageplatz eingerichtet, zu dem die verletzten Personen nach und nach transportiert wurden. Innerhalb des Zuges fand eine Sichtung statt, um die Patienten nach dem Schweregrad ihrer Verletzung zu kategorisieren und so eine Priorisierung vorzunehmen, um lebensbedrohlich verletzte Personen zuerst retten zu können. Die Kräfte der Feuerwehr richteten mit Steckleiterteilen drei Aufzüge ein, über welche die Patienten auf einer Trage nach oben gezogen werden konnten. Durch die strukturierte und zügige Zusammenarbeit aller Beteiligten waren circa 90 Minuten nach Eintreffen der ersten Kräfte alle betroffenen Personen medizinisch gesichtet, aus dem Zug befreit und auf dem Ablageplatz erstversorgt sowie teilweise bereits abtransportiert. Da sich auch einige unverletzte Personen im Zug befanden wurde zwischenzeitlich die Öffnung der naheliegenden Dorfgemeinschaftshalle Börrstadt als Betreuungsstelle veranlasst.
Für die Dauer der Übung war die L 401 zwischen Langmeil und dem Hahnweilerhof, ähnlich wie bei einem Realeinsatz in diesem Bereich, voll gesperrt, da diese als Bereitstellungsraum für Einsatzfahrzeuge sowie auch als An- und Abfahrtsweg für Rettungsfahrzeuge oder Landeplatz für Rettungshubschrauber dient. Neben den bereits erwähnten Einheiten wurde im Verlauf außerdem die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung (SEG-V) alarmiert, die auch bei realen Einsätzen dieser Größenordnung angefordert wird, um die Einsatzkräfte mit Getränken und Snacks sowie ggf. auch einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Auch hier wurde die Übung genutzt, um Handgriffe und Abläufe zu trainieren, indem an der Feuerwehr Winnweiler eine Versorgungsstation aufgebaut wurde, an der alle beteiligten Personen im Anschluss an die Übung mit Essen und Getränken verpflegt wurden.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Einsatzkräften, Übungsbeobachter*innen und Verletztendarsteller*innen sowie bei den verantwortlichen Organisatoren für den jeweiligen Beitrag, welcher zum schlussendlichen Übungserfolg geführt hat. Da Einsätze dieser Größenordnung vergleichsweise selten auftreten, stellen solche Übungen eine umso wichtigere Vorbereitung für die beteiligten Einsatzkräfte dar, um im Ernstfall auf entsprechende Abläufe zurückgreifen zu können.
Quelle: Feuerwehr Winnweiler
12.03.2026 - Entpflichtung und Ernennung der Kinderfeuerwehrwartin in Münchweiler
Im Rahmen der Wehrführerbesprechung am Donnerstag, den 12. März wurde in der Führung der Kinderfeuerwehr Münchweiler an der Alsenz ein Wechsel vollzogen. Die bisherige Kinderfeuerwehrwartin Helen Bayer wurde entpflichtet und anschließend Jessica Senn als Nachfolgerin ernannt. Wir bedanken uns bei Helen Bayer für ihr Engagement und beglückwünschen Jessica Senn zu ihrer neuen Funktion.
Auf dem Bild von links: Christian Füllert, Jessica Senn, Rudolf Jacob
Quelle: Feuerwehr Winnweiler
19.11.2025 - Räumungsübung in der KiTa Münchweiler
Am 19.11.2025 fand in der KiTa Münchweiler die jährliche vorgeschriebene Räumungsübung statt. Ziel war es, das Verhalten im Ernstfall praxisnah zu trainieren und sicherzustellen, dass alle Abläufe zuverlässig funktionieren. Gemeinsam mit dem Kita-Team wurde geprobt, wie die Kinder geordnet das Gebäude verlassen, sich mit Hilfe dem Kita-Team in Richtung Sammelplatz orientieren und dort vollständig erfasst werden. Die Übung lief ruhig, strukturiert und ohne Verzögerungen ab – ein klarer Hinweis darauf, dass das pädagogische Personal und die Kinder gut vorbereitet sind.
Nach Abschluss der offiziellen Übung nutzten wir die Gelegenheit, den Kindern die Arbeit der Feuerwehr etwas näherzubringen. Um Berührungsängste abzubauen, erklärten wir unser Einsatzfahrzeug und verschiedene Ausrüstungsteile in kindgerechter Form. Besonders spannend für die Kinder war die Demonstration eines Atemschutztrupps. Schritt für Schritt zeigten wir, wie sich ein Trupp ausrüstet, welche Aufgaben er im Einsatz übernimmt und wie wichtig es ist, dass Kinder im Notfall ruhig bleiben, auf Ansprache reagieren und sich von Feuerwehrleuten in Schutzkleidung nicht verunsichern lassen.
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Die Kinder zeigten großes Interesse, stellten viele Fragen und waren mit sichtbarer Begeisterung dabei. Gleichzeitig konnten sie wichtige Verhaltensregeln für den Ernstfall mitnehmen. Solche Termine sind nicht nur für die Sicherheit wertvoll, sondern stärken auch das Vertrauen in die Feuerwehr. Und wie schon in den vergangenen Jahren hatten wir den Eindruck, dass wir dabei vielleicht wieder einige zukünftige Mitglieder für die Jugendfeuerwehr gewinnen konnten.
08.11.2025 - Feuerwehrabend der VG Winnweiler in Wartenberg-Rohrbach
Am Samstag, den 08.11.2025, fand der alljährliche Feuerwehrabend der Verbandsgemeinde Winnweiler statt, welcher in diesem Jahr durch die Einheit Wartenberg-Rohrbach mit Unterstützung des Fördervereins ausgerichtet wurde. Der Wehrführer Andreas Buhrmann begrüßte zunächst alle Anwesenden herzlich und übergab das Wort daraufhin an den Wehrleiter Christian Füllert. Nach einleitenden Worten sowie einem kurzen Jahresrückblick verkündete dieser den abweichenden Ablauf des Abends. Aufgrund von Terminüberschneidungen konnte der Bürgermeister Rudolf Jacob erst verspätet dazustoßen, weshalb das Essen dem offiziellen Teil vorgezogen wurde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Wartenberg für die Organisation und die Bewirtung.
Im Anschluss wurden in festlicher Atmosphäre Entlassungen, Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen der Ehrenamtlichen durchgeführt. Neben den zahlreichen Feuerwehrangehörigen der Verbandsgemeinde waren auch Vertreter aus der Politik sowie der amtierende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Jürgen Karheiding und die Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Angela Scholz anwesend.
Unteranderem wurden folgende Beförderungen von Kameraden aus Münchweiler vollzogen:
Zum Feuerwehrmann wurden befördert: Benjamin Berger und Florian Krause
Zum Oberfeuerwehrmann bzw. zur Oberfeuerwehrfrau wurden befördert: Lisa Brachhold und Christopher Tejada.
Den Abschluss des Abends war die Verleihung der Feuerwehr-Ehrenabzeichen in den Stufen Bronze (15 Jahre), Silber (25 Jahre) und Gold (ab 35 Jahre). Mit Bronze wurde Matthias Weber ausgezeichnet. Das silberne Ehrenabzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde an Christian Senn und Jessica Senn verliehen.
Wir gratulieren allen Kameraden und Kameradinnen zur Beförderung und Ehrung und bedanken uns für ihr Engagement bei der Feuerwehr Münchweiler!
02.07.2025 - Effektive Wasserversorgung über 1 Kilometer: Feuerwehrübung an der Pfälzerwaldvereinhütte
Am 02.07.2025 führten die Feuerwehren aus Münchweiler, Imsbach und Gonbach eine groß angelegte Übung zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung an der Pfälzerwaldvereinhütte durch. Ziel war es, eine stabile Wasserversorgung über eine Strecke von rund einem Kilometer aufzubauen – eine Herausforderung, die in abgelegenen Waldgebieten von großer Bedeutung ist.
Münchweiler war die erste eintreffende Einheit und übernahm unmittelbar die Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung wurde in weniger als 30 Minuten erfolgreich hergestellt. Insgesamt kamen vier Pumpen zum Einsatz, die entlang der Strecke strategisch positioniert wurden, um den Höhenunterschied und die Distanz zu überwinden.
Die Übung verlief erfolgreich und zeigte, dass auch unter realistischen Bedingungen eine zuverlässige Wasserversorgung im Ernstfall gewährleistet werden kann. Neben der technischen Umsetzung stand auch die Kommunikation und Koordination zwischen den Einheiten im Fokus – ein wichtiger Aspekt für den Ernstfall.
12.06.2025 - Atemschutzgeräteträger-Fortbildung in Münchweiler – Intensivtraining unter neuer Leitung
Am 04.06.2025 und 11.06.2025 fand bei der Feuerwehr Münchweiler ein intensives Atemschutzgeräteträger-Training statt. Die Fortbildung wurde von Selina Ritzmann geleitet, die seit dem 02.06.2025 offiziell die Funktion der Atemschutzleiterin der Verbandsgemeinde Winnweiler übernommen hat. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Koordination und Überwachung des Atemschutzwesens innerhalb der VG, die Organisation von Fortbildungen sowie die Überprüfung der Einsatzfähigkeit der Atemschutzgeräteträger:innen.
Insgesamt nahmen acht AGT-Kamerad:innen aktiv an der Fortbildung teil, unterstützt von weiteren Kräften aus der Wehr.
Der erste Ausbildungstag diente der Auffrischung der Grundlagen: ordnungsgemäßes und zügiges Ausrüsten im Fahrzeug, Vorgehen im Brandraum, Retten von Personen, Schlauchmanagement sowie das richtige Öffnen von Türen unter Einsatzbedingungen wurden intensiv geübt.
Am zweiten Übungstag standen realitätsnahe Einsatzübungen im Fokus. Angenommen wurde ein Brand mit mehreren vermissten Personen. Die eingesetzten Trupps mussten unter Nullsicht agieren und das zuvor Erlernte unter möglichst realistischen Bedingungen anwenden. Als Übungsobjekt diente das DRK-Gebäude in Münchweiler, das sich hierfür hervorragend eignete.
Ein besonderer Dank gilt Selina Ritzmann für ihre Bereitschaft diese Fortbildung mit uns durchzuführen. Ebenso bedanken wir uns beim DRK Ortsverein Münchweiler für die Bereitstellung der Übungsräumlichkeiten.
10.04.2025 - Alarmübung der Stufe 2 – Zusammenarbeit zwischen Münchweiler, Gonbach und Winnweiler
Am 09.04.2025 fand eine groß angelegte Alarmübung der Stufe 2 statt, an der die Feuerwehren aus Münchweiler, Gonbach und Winnweiler beteiligt waren. Übungsobjekt war die Grundschule in Alsenbrück-Langmeil, bei der zunächst ausgelöste Brandmelder einen Einsatz auslösten.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es bei Arbeiten eines Handwerkers zu einem Brand in einem Klassenzimmer gekommen war. Besonders brisant: Eine Arbeitsgemeinschaft mit mehreren Kindern fand zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude statt – und der Hausmeister wurde ebenfalls vermisst.
Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit einer umfassenden Erkundung des Gebäudes. Die Kinder konnten schließlich in einem rauchfreien Klassenzimmer auf der Rückseite des Gebäudes gefunden werden. Fünf Kinder wurden über eine Steckleiter ins Freie gebracht und der medizinischen Betreuung übergeben.
Parallel dazu gingen zwei Trupps unter Atemschutz in den Innenangriff vor, um den Hausmeister zu retten. Er wurde bewusstlos im stark verrauchten und brennenden Klassenzimmer aufgefunden, nach außen gebracht und dem Verletzten-Sammelplatz zur weiteren Versorgung übergeben.
Nach dem Löschen des Brandes sowie umfangreichen Belüftungsmaßnahmen wurde das Gebäude abschließend kontrolliert. Da alle Personen gerettet und versorgt waren, konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Ein Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die hervorragende Zusammenarbeit und das realitätsnahe Abarbeiten der Übungslage. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein.
12.03.2025 - Übung der Absturzsicherungsgruppe bei der Firma Schultz
Am Mittwoch, den 12.03.2025, fand in Imsbach auf dem Firmengelände der Firma Schultz eine Übung der Absturzsicherungsgruppe (ASG) in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Münchweiler statt. Die Kräfte beübten ein Szenario, bei welchem eine Person bei Arbeiten an der Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Halle verunfallt war und nun gerettet werden musste.
Während die Kräfte der ASG ihre Sicherungsausrüstung vorbereiteten, um im Korb der Drehleiter (DLAK) zur Rettung vorzugehen, stellten die Kräfte der Feuerwehr Münchweiler auf der gegenüberliegenden Seite eine Steckleiter, um die Person zeitnah betreuen zu können. Der Trupp der Absturzsicherung ging aus dem Korb der DLAK auf das Dach vor und legte dem Patienten das Rettungsdreieck an, um ihn gesichert zum Korb transportieren zu können. Die übrigen Kräfte bereiteten parallel die Krankentrage, sowie Material zur medizinischen Erstversorgung vor, um den Patienten nach der Rettung entgegenzunehmen.
Die kompakte Übung verfolgte das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen der Absturzsicherungsgruppe und den Kräften der Feuerwehr zu verbessern und die Abläufe einer solchen Rettung zu verinnerlichen. Die Feuerwehr Imsbach war als Übungsbeobachter ebenfalls vor Ort, zudem schloss sich der Übung eine gemeinsame Objektbegehung an. Dies hatte den Hintergrund, dass auf dem Firmengelände eine neue Halle errichtet worden ist, womit einige Besonderheiten und Neuerungen einhergehen, die für die Feuerwehr im Einsatzfall relevant sind. Wir bedanken uns bei der Firma Timo Schultz für die Möglichkeit der Übung, sowie die Aufgeschlossenheit im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr VG Winnweiler!
Quelle: Feuerwehr Winnweiler
Erster landesweiter Warntag Rheinland-Pfalz
Am 13. März führt das Land Rheinland-Pfalz von 10:00 h bis 10:45 h erstmalig einen sogenannten Warntag durch.
Dieser soll den bundesweiten Warntag ergänzen und auf Landesebene den Warnmittelmix aus Warn-Apps, Cell-Broadcast, Sirenen und weitere Warnmöglichkeiten erproben. Insbesondere soll aber auch die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert und mit den Warnmöglichkeiten vertraut gemacht werden.
Die Verbandsgemeinde Winnweiler wird sich an dem Warntag beteiligen. Neben den zentral vom Land ausgelösten Warnmitteln, wie Warn-Apps und Cell-Broadcast, werden daher in der VG Winnweiler um 10:00 h die umgerüsteten Sirenen mit dem Signal zur Warnung der Bevölkerung ausgelöst. Um 10:45 h wird die Entwarnung erfolgen.
In nachfolgenden Orten sind gegenwärtig keine Sirenen vorhanden, welche die wiedereingeführten Töne aussenden können und werden daher auch nicht aktiviert:
Sippersfeld
Schweisweiler
Breunigweiler
Höringen
Bei einer realen Lage würde die Warnung dort über Lautsprecherfahrzeuge erfolgen.
Im Zuge des Wiederaufbaus des Sirenenwarnnetzes mit neuen Sirenen, welche bspw. auch Sprachdurchsagen senden können, sind auch in diesen Orten künftig wieder Standorte geplant. Die Projektierung ist von Seiten der VG Winnweiler bereits erfolgt. Das künftige Netz wird deutlich dichter sein und auch kleinere Siedlungen sowie alle Ortsteile umfassen. Sirenen sind gerade aufgrund des Weckeffektes und der schnellen, flächendeckenden Warnung im Warnmittelmix unabdingbar. Ungeklärt ist jedoch die Kostenübernahme durch das Land und den Bund, da das Netz neben dem Katastrophenschutz auch im Zivilschutz (Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall) von tragender Rolle ist.
Wichtig ist sich mit den künftig auch durchaus bei realen Bedrohungen und Schadenlagen erfolgenden Sirenensignalen vertraut zu machen.
Quelle: VG Winnweiler (www.winnweiler-vg.de), BKS-Portal (www.bks-portal.rlp.de)
Einsatzübung der Feuerwehr Münchweiler und des DRK OV Münchweiler
Am 26.02.2025 wurde die Feuerwehr Münchweiler gemeinsam mit dem B-RTW des DRK OV Münchweiler zu einem Verkehrsunfall alarmiert.
Einsatzstichwort: Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen, zwei verletzten Personen, eine Person eingeklemmt.
Vor Ort bestätigte sich die Lage. Die Feuerwehr übernahm zunächst die Absicherung der Unfallstelle und die Erstversorgung der Patienten. Eine Person war nur leicht verletzt und konnte ihr Fahrzeug selbstständig verlassen.
Für die eingeklemmte Person forderte der Rettungsdienst eine schonende Rettung. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät wurde eine große Seitenöffnung am Fahrzeug geschaffen, um den Patienten achsengerecht zu befreien. Anschließend erfolgte die Übergabe an den Rettungsdienst.
Die Übung diente der praxisnahen Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst, um Einsatztaktiken weiter zu optimieren.
