2021

H008-010 - Unwettereinsatz

04.06.2021

19:56 Uhr - 01:20 Uhr

       

Infolge eines Gewitters mit Starkregen und Hagel kam es im gesamten Gebiet der VG Winnweiler zu mehreren Unwettereinsätzen.

 

Die ersten Notrufe kamen aus Höringen, hier mussten mehrere Keller ausgepumpt werden. Neben Kräften der Feuerwehr Winnweiler war hier auch die Feuerwehr Gehrweiler im Einsatz. Im Imsbacher Neubaugebiet wurden durch den anhaltenden Regen Schlamm und Geröll auf die Straße gespült, woraufhin es zu einer erheblichen Verschmutzung der Straße sowie verstopften Kanaleinläufen kam. Mithilfe von Sandsäcken wurde das Wasser hier in einen freien Kanaleinlauf abgeleitet, zwischenzeitlich unterstützte die zuständige Baufirma mit einem Bagger.

 

Auch in Hochstein kam es aufgrund des starken Regens zu mehreren überfluteten Kellern, welche von Kräften der Feuerwehren Münchweiler und Winnweiler ausgepumpt wurden. Zudem waren zwei Straßen überflutet, welche von Schlamm befreit werden mussten.

 

In Sippersfeld wurden mehrere Kanaleinläufe durch Schlamm verschmutzt. Infolgedessen lief eine Garage ca. 15 cm hoch mit Schlamm und Wasser voll. Mithilfe einer Schmutzwasserpumpe konnte das Wasser beseitigt werden, außerdem wurde der Schlamm mit Schaufeln aus der Garage entfernt.

 

Insgesamt  waren ca. 50 Einsatzkräfte über sechs Stunden im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler, Facebook (Feuerwehr Imsbach)


B007 - Rauchentwicklung im Freien

22.05.2021

01:46 Uhr - 02:20 Uhr

  

 

Die Feuerwehren Gonbach, Münchweiler, Steinbach und Winnweiler wurden zu einer Rauchentwicklung im Freien nahe der BAB 63 alarmiert.

 

Nach einer kurzen Erkundung durch die ersteintreffende Einheit aus Gonbach, stellte sich das Feuer als angemeldetes Pfingstfeuer heraus. Der Einsatz konnte kurze Zeit später beendet werden.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler


B006 - Brandnachschau

05.05.2021

22:58 Uhr - 23:30 Uhr

  

 

Durch einen Defekt an einer Gasheizung kam es im Keller eines Wohnhauses zu einer Verpuffung. Die Feuerwehr wurde zur Brandnachschau alarmiert, um das Objekt auf eine eventuelle Gefährdung für die Bewohner zu kontrollieren.

 

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheit aus Münchweiler gab die Bewohnerin an, einen lauten Knall gehört zu haben. Zudem konnte sie einen Schaden an ihrer Heizung feststellen. Um eine mögliche weitere Verpuffung zu vermeiden, hatte sie schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr die Gaszufuhr gestoppt.

 

Im Gebäude wurden Messungen durchgeführt, um einen Gasaustritt ausschließen zu können, hierbei konnten keine auffälligen Werte festgestellt werden. Trotzdem wurde das Gebäude großzügig belüftet und die Heizung vom zuständigen Heizungstechniker über Nacht außer Betrieb genommen. Die Kräfte der Feuerwehr konnten ihren Einsatz somit schnell wieder beenden.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler


H005 - Tragehilfe Rettungsdienst (DLK)

15.04.2021

17:57 Uhr - 18:30 Uhr

  

 

Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zur Unterstützung beim Patiententransport an. Dieser musste schonend und liegend ins Krankenhaus transportiert werden. Aufgrund den örtlichen Gegebenheiten war es notwendig die Person mittels Drehleiter (Drehleiter mit Korb; DLK) aus dem 1. OG, über ein Fenster, in den Rettungswagen zu transportieren.


H004 - Tierrettung in Alsenbrück-Langmeil

12.04.2021

11:05 Uhr - 11:30 Uhr

  

Eine Katze war in einem gekippten Fenster im 1. Obergeschoss eines Hauses eingeklemmt. Da die Besitzer die Katze nicht selbstständig befreien konnten, verständigten diese die Feuerwehr.

 

Mittels tragbarer Leitern wurde sich Zugang zur Katze verschafft. Die Katze konnte innerhalb kürzester Zeit befreit und an die Besitzer übergeben werden. Die Kräfte der Feuerwehr konnten daraufhin ihren Einsatz beenden.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler


H003 - Umgestürzter LKW auf der BAB 63

28.02.2021

07:17 Uhr - 14:30 Uhr

  

Am Sonntagmorgen wurden die Feuerwehren Göllheim, Kirchheimbolanden und Winnweiler zu einem verunfallten LKW auf der BAB 63 zwischen der Anschlussstelle Göllheim und Winnweiler alarmiert.

 

Noch auf der Anfahrt der Kräfte der Feuerwehr Winnweiler konnte die Feuerwehr Göllheim, welche bereits an der Einsatzstelle eingetroffen war, eine erste Lagemeldung abgeben. Der Fahrer eines mit Milch beladenen Tanklastzuges hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und daraufhin mit seinem LKW umgekippt. Der Fahrer befand sich noch im Führerhaus, weitere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Da der Auflieger des LKW bei dem Unfall beschädigt wurde, waren große Mengen an Milch auf beiden Fahrbahnen verteilt. Zudem war bereits eine größere Menge Kraftstoff aus einem Tank des LKW ausgelaufen.

 

Um ein sicheres Arbeiten der Rettungskräfte, sowie das Landen eines Rettungshubschraubers (RTH) zu gewährleisten, wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Kaiserslautern voll gesperrt. Während die Feuerwehr Göllheim unverzüglich mit der Rettung des noch im Fahrzeug eingeschlossenen Fahrers begann, dichteten Kräfte der Feuerwehr Kirchheimbolanden die Leckage am Auflieger ab, um einen weiteren Auslauf der Milch zu vermeiden. Der Fahrer des LKW konnte nach kurzer Zeit durch Feuerwehr und Rettungsdienst aus seinem Fahrzeug befreit und anschließend mit dem ebenfalls eingetroffenen Rettungshubschrauber (RTH) in ein Krankenhaus geflogen werden. In der Anfangsphase des Einsatzes musste die A 63 zudem auch in Fahrtrichtung Mainz kurzzeitig voll gesperrt werden, da die Fahrbahn hier durch Milch und Gestrüpp verunreinigt worden war. Durch die Kräfte der Feuerwehr Winnweiler wurde die Fahrbahn ausgiebig gereinigt und konnte nach einiger Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden. Da größere Mengen Milch als umweltgefährdend einzustufen sind, wurde zudem ein nahe liegender Bachlauf durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs (TLF) kontrolliert. Da hier eine enorme Verunreinigung durch die ausgelaufene Milch festzustellen war, wurde die Untere Wasserbehörde verständigt, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Währenddessen rückte das Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollbehälter Wasserversorgung (AB-Wv) zur Einsatzstelle aus, um die Kräfte der Feuerwehr Göllheim beim Reinigen der Fahrbahn zu unterstützen.

 

Während WLF und TLF gleichzeitig mit dem Spülen der Fahrbahn beschäftigt waren, wurden die Feuerwehren Münchweiler, Börrstadt und Steinbach zum Aufbau einer Wasserversorgung zum Bachlauf alarmiert. Nach Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde war definitiv eine Verdünnung des ausgelaufenen Produkts im Bachlauf notwendig, hierzu waren ca. 150 m³ Wasser notwendig. Die Spülmaßnahmen wurden über drei Stunden durchgeführt, bis eine ausreichende Verdünnung erreicht war. Zudem wurde die Feuerwehr Wartenberg-Rohrbach mit der Verpflegung der Einsatzkräfte beauftragt.

 

Um die Mittagszeit war der LKW durch ein Bergeunternehmen aufgestellt worden, die im Einsatz beteiligten Feuerwehren konnten mit dem Rückbau beginnen. Nach über sieben Stunden konnten alle Kräfte der Feuerwehr VG Winnweiler ihren Einsatz beenden, die Bergungsarbeiten am verunfallten LKW dauerten hier noch an.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler


B002 - Müllbrand in Sembach

01.02.2021

14:30 Uhr - 15:30 Uhr

  

Die Feuerwehren Winnweiler und Münchweiler wurden zu einem Müllbrand auf dem dem US-Heuberg alarmiert.

 

Da die US-Kräfte auf ihrem Gelände jedoch über eine eigene Feuerwehr verfügen, wurde der genaue Einsatzort auf der Leitstelle noch einmal erfragt. Tatsächlich lag die Einsatzstelle im Gewerbepark Sembach und somit eigentlich im Ausrückebereich der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn, welche daraufhin auch alarmiert wurde.

 

Die Einheiten der Feuerwehren Winnweiler und Münchweiler waren zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits fast an der Einsatzstelle angelangt und fuhren diese an. Vor Ort brannte auf circa 1 m² Unrat neben einem Gebäude. Mithilfe des Schnellangriffs wurde der Brand durch Kräfte der Feuerwehr Münchweiler gelöscht.

 

Mit dem Eintreffen der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn wurde die Einsatzstelle an diese übergeben. Daraufhin konnte der Einsatz beendet werden.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler


B001 - Dachstuhlbrand in Alsenbrück-Langmeil

01.02.2021

12:40 Uhr - 13:30 Uhr

  

Zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand wurden die Feuerwehren Imsbach, Winnweiler und Münchweiler, sowie die Feuerwehr Lohnsfeld zur Bereitstellungsraumführung alarmiert. Des Weiteren waren aufgrund des hohen Alarmstichwortes Kräfte das Brand- und Katastrophenschutzes des Donnersbergkreises auf der Anfahrt.

 

An der Einsatzstelle angekommen konnte auf den ersten Blick weder ein Feuer, noch eine Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Auch eine genauere Erkundung anderer Häuser rund um die angegebene Adresse führte zu keiner Feststellung.

 

Nach Rücksprache mit der Leitstelle stellte sich heraus, dass der Anrufer welcher den Notruf abgesetzt hatte angab, im Vorbeifahren sowohl eine Rauchsäule, als auch eine schwarze Verfärbung im Bereich eines Dachgiebels wahrgenommen zu haben. Obwohl der Anrufer im guten Willen gehandelt hatte, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es beim Absetzen eines solchen Notrufes unerlässlich ist am möglichen Einsatzort zu bleiben, um Rückfragen seitens des Leitstellendisponenten entsprechend beantworten und die Feuerwehr einweisen zu können.

 

Nachdem ein Brand ausgeschlossen werden konnte wurde der Einsatz beendet. Alle Kräfte, einschließlich der ebenfalls alarmierten Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn, konnten wieder einrücken.

Quelle: Feuerwehr Winnweiler